Oktober 10

Folge 036: Wie mein größter Misserfolg zu einer meiner wichtigsten Lebenslektionen wurde [Podcast]

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In dieser - sehr persönlichen - Folge zeige ich dir an meinem eigenen Beispiel, warum wir keine Angst vor dem Scheitern haben brauchen und warum das, wovor wir am meisten Angst haben, genau das ist, was zu unseren wichtigsten Lebenslektionen werden kann.

Ich wünsche dir viel Freude beim Entdecken und

bleib' neugierig auf dein Leben!

Deine Elske


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Transkript

Hallo und herzlich willkommen bei „Einfach Erfüllt Leben“ - dein Podcast für Minimalismus, der weitergeht als nur ein leeres Zuhause: Dein Podcast für ein erfülltes Familienleben. Mein Name ist Elske und ich bin berufstätige Mutter von zwei kleinen Kindern. Ich bin schon einen langen Weg gegangen und ich möchte mit dir hier unbedingt meine Erfahrungen und meine Erkenntnisse teilen.
Meine Vision ist, dass Frauen in ihre volle Kraft und ihre volle Größe kommen und den Marschbefehl annehmen, den Gott ihnen gegeben hat für ihr Leben. Damit sie ein erfülltes Leben leben können, und zwar direkt aus der Quelle.


Hallo, wunderbare Frau, ich freue mich, dass du heute dabei bist. Nur ein kleines bisschen Kontext zu dem, was jetzt kommt. Falls sich meine Stimme seltsam anhört, ich bin im Wald unterwegs und ich bin am Spazieren und genieße einfach total diese Umgebung. Und das, was ich mit dir teile, ist das, was plötzlich reif war. Ich dachte, jetzt oder nie, jetzt werde ich es mit dir teilen. Es geht über eine meiner größten Misserfolge im Leben und die mega-mega-wichtige Lebenslektion, die ich daraus gelernt habe. Ich hoffe, dass du da unheimlich viel mitnehmen kannst. Das ist mein größtes Bedürfnis mit dieser Folge, dass du einfach erkennst für dich, wie Misserfolge auch immer was Gutes sind und wie alles für dich passiert und nicht dir passiert, sondern dass es alles für dich passiert. Viel Spaß dabei!

Hallo du wunder-wunderbare Frau! Ich freue mich sowas, dass du heute eingeschaltet hast. Es ist schon eine Zeit lang her seit meiner letzten Podcast-Folge. Ich habe das Gefühl, jetzt habe ich wieder was zu teilen. Und das ist sehr sensibel für mich dieses Thema, aber es ist, finde ich, so wichtig, dass ich es unbedingt weitergeben möchte oder dass ich dich da unbedingt daran teilhaben lassen möchte an dieser Lebenslektion.

Denn ich denke, das habe ich erlebt, damit mehr als nur ich davon profitieren können, mehr Menschen als nur ich davon profitieren können. Es geht darum, wie mein größter Misserfolg gleichzeitig eine meiner größten Lebenslektionen war. Und zwar möchte ich mal ein bisschen ausholen. Ich war eine Zeit lang selbstständig mit meinem Online-Business in Bezug auf Wein, also wo ich Menschen geholfen habe, also vor allem Frauen geholfen habe, ihren Weingeschmack herauszufinden, ihren Weingeschmackstyp. Ich habe dafür auch verschiedene Produkte entwickelt und war eigentlich schon so online-mäßig in der Weinwelt unterwegs, bevor es die ganzen Online-Weinproben gab. Geschlossen hatte ich mein Business ganz kurz vorm Lockdown, also, wo es dann wahrscheinlich auch richtig abgegangen wäre. Aber das ist jetzt nur so der Cliffhanger.

Ich habe mich dagegen entschieden, das weiterzuverfolgen. Ich habe einfach gemerkt, ich habe da voll viel reingegeben von mir, also ich bin Weinbau-Ingenieurin von Haus aus, und wenn du schon meinen Podcast ein bisschen länger hörst, dann weißt du das auch. Es war aber einfach so, dass ich irgendwie gemerkt habe irgendwann, das ist nicht mehr das, was mein Herz, meinen Blick zum Leuchten bringt, was mich erfüllt, worauf ich Lust habe. Es gibt natürlich immer mal so Phasen in der Selbstständigkeit, wo man sagt so: Puh, jetzt ist ein bisschen Durststrecke und ich muss jetzt mal durchhalten. Aber dieses Projekt von mir habe ich gestartet aus einem Gedanken heraus: Boah, was habe ich denn der Welt weiterzugeben? Ich habe sofort einen Blog gestartet und habe angefangen, alles Mögliche über Wein zu teilen, was mich selbst interessiert hat, wo ich selber noch mal so ein bisschen tiefer eingetaucht bin.

Ich habe gelernt, wie man schreibt, besser gelernt, wie man schreibt, wie man Blogartikel gut schreibt, dass sie auch gefunden werden in Google. Ich habe erreicht, dass mein Blog der größte Wein-Blog für Frauen in Deutschland wurde und habe tausende von Leserinnen und Lesern gehabt, nachdem ich auch Mentoren an Bord geholt habe, die mir geholfen haben, da weiterzumachen und so. Das hat mir einfach total Spaß gemacht, darüber zu schreiben. Dann habe ich auch gedacht: Jetzt irgendwie muss ich auch Geld verdienen, dann habe ich eben das Produkt dazu entwickelt. Und es kam so ein Schritt nach dem anderen. Ich habe gemerkt, ich habe mir unheimlich viel Druck gemacht, was ich alles noch tun und machen muss und welche Kennzahlen und was ich da alles noch irgendwie erreichen muss.

Und immer diese Angst: Oh nein, scheiße, was ist denn, wenn es schiefgeht? Was ist, wenn es in die Hose geht? Das war ungefähr echt das Schlimmste, was ich mir vorstellen kann, dass ich irgendwann da stehe und sagen muss: Es hat nicht geklappt. Wie das so ist im Leben, manchmal passiert genau das für dich, dass es eben nicht klappt und dass du dem in die Augen blicken musst. Ich war auch recht erfolgreich mit meinem Business, also ich habe auch Umsatz gemacht. Das hat sich aber immer so wie Abstrampeln angefühlt für mich. Ich dachte, ich mache doch hier alles, was die Experten und Expertinnen so sagen. Okay, dann mach ich jetzt das, das, das.

Und irgendwann war so ein Punkt erreicht, wo ich gedacht habe: Boah, ich stemme das nicht mehr. Es war alles so sehr im Kopf gelandet. Ich hatte keine Freude mehr am Schreiben, ich habe fast keine Blogartikel mehr geschrieben. Meine Newsletter waren immer besser geworden technisch, aber ich habe gemerkt, sie sind inhaltlich nicht mehr das, was mir Freude macht und wo ich auch wirklich Leuten weiterhelfen kann. Ich habe natürlich schon Leuten weiterhelfen können, also den Menschen, die ich erreichen wollte, aber ich habe nicht diesen Effekt erzielt, innerlich und äußerlich, dass ich auch dieses Gefühl dabei hatte so, wow, das ist es irgendwie, das, was ich machen will.

Dann hat einmal eine Business-Freundin zu mir gesagt, dass sie noch so viel mehr in mir sieht als Wein. Das hat sowas von Resonanz in mir geweckt, also das hat sich wirklich angefühlt oder angehört wie die Stimme von oben, die durch ihren Mund gesprochen hat. Und das hat mich nicht mehr losgelassen. Dann war irgendwann, so ein halbes Jahr danach, nachdem ich das gehört hatte, war ich auch bereit zu sagen: Ich halte mich jetzt an meine eigenen Ausmist- und Minimalismus-Regeln und ich löse mich jetzt von den Dingen, die ein Fantasieselbst sind, und ich lasse das jetzt los mit dem Business.

Ich habe zum Ende des Jahres dann mein Business geschlossen, also mich von meinem Wein-Business verabschiedet. Das ist mir sehr schwergefallen, aber in dem Moment, als ich es gemacht habe, wusste ich, das ist jetzt genau das Richtige. Ich habe sowas von daran zu knabbern gehabt, das war wirklich, wirklich hart. Was ich aber daraus gelernt habe und deshalb gibt’s auch diesen Link, wie einer meiner größten Misserfolge eigentlich meine größte Lebenslektion ist. Ich habe gemerkt, ich habe was zu sagen, da schlummert was in mir. Ich habe eine Mission. Ich kann auch auf anderen Wegen Menschen weiterhelfen.

Zum Beispiel tue ich das jetzt in meiner Festanstellung, aber ich merke auch, es kribbelt wieder und ich möchte einfach was teilen. Und seit einem Jahr habe ich jetzt diesen Podcast, also nicht ganz ein Jahr, aber so ungefähr, doch, seit ungefähr einem Jahr habe ich jetzt eine Webseite wieder und einen Podcast. Ich probiere einfach ganz viele Sachen aus, wo ich denke, ah, vielleicht geht’s in die Richtung, vielleicht geht’s in die Richtung.

Wenn du schon eine Zeit lang dabei bist, dann weißt du, dass ich daran glaube, dass Gott uns eine Aufgabe im Leben gegeben hat, und die kann klein oder groß sein, also uns klein oder groß vorkommen. Was ich jetzt hier rausgezogen habe, ist: Das Wissen oder die Lektion, die ich daraus gelernt habe aus diesem Ganzen ist: Womit habe ich eigentlich angefangen? Was war das denn, was mein Herz höherschlagen ließ? Das war doch Schreiben. Also ich habe angefangen mit dem Blog und danach habe ich überlegt, was kann ich denn damit machen, damit ich Geld verdienen kann, dass ich diese Gabe quasi umsetzen kann. Ich habe so gut schreiben gelernt, ich habe noch ganz, ganz viele andere Sachen gelernt, ich habe wunderbare Menschen kennengelernt und ich habe diese Stimme gehört, in dir steckt noch so viel mehr als nur Wein.

Und jetzt bin ich voll auf dem Weg und dieses Mal werde ich es anders machen. Ich werde nicht aus dem Tun herauskommen, sondern ich habe mir fest vorgenommen und ich bin auch schon echt besser geworden darin, dass ich jetzt empfange, dass ich mich offenstelle für das, was Gott für mich vorbereitet hat, das ich euch und das ich dir weitergeben kann. Und das empfange ich und dann gebe ich es weiter. Mir selbst kommt es fast schon trivial vor, so einfach ist es, aber für mich ist das der beste Indikator dafür, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Es kann auch mal schwer sein oder Dinge können mühsamer sein als andere.

Also zum Beispiel dieser Geburtsprozess, die Dinge, die ich bekomme, auf Papier zu bringen, ist nicht so leicht, aber es macht mir unheimlich viel Spaß. Schreiben hat mir schon immer viel Spaß gemacht. Und daran habe ich eben auch jetzt erkannt, dass das mein Medium ist, dass das etwas ist, was ich nutzen kann dafür, Dinge weiterzugeben. Wenn ich darüber nachdenke, ich habe schon immer viel geschrieben, ich habe so einen dicken Ordner mit Geschichten oder irgendwelchen Briefen oder so, die ich in meiner Fantasie geschrieben habe, also aus der Fantasie heraus geschrieben habe. Ich habe mal ein Resümee geschrieben, da war ich irgendwie gerade mal 17, über mein Leben. Also so ein kleines Büchlein, was einfach in der Familie schon viel Anklang gefunden hat.

Schreiben war immer schon mein Medium, um mich auszudrücken. Reden übrigens auch, deshalb habe ich auch den Podcast. Aber das Schreiben ist wirklich das Herz. Deshalb wird auch der Kurs, den ich mir ausgedacht habe, erstens mal, der so voller harter Fakten war, von dem ich auch schon berichtet habe hier im Podcast, wird ganz anders sein, als ich mir es ursprünglich gedacht habe. Es werden E-Mail-Impulse werden.

Also wenn du Interesse hast an meinem „Erleichtert“ Kurs, also wie du dein Leben einfach leichter machen kannst, ich möchte da Frauen helfen, die sich einfach so schwer durchs Leben mühen, sich erleichtert zu fühlen, dann komm auf jeden Fall in meine E-Mail-Liste, komm auf meine Webseite elskeschoenhals.de. Ich bin selber begeistert davon, was da so am Entstehen ist. Ich weiß, dass es dir helfen wird, gerade wenn du dich irgendwie so fühlst, als würdest du im ewigen Hamsterrad gefangen sein. Ich dachte, es ist nur für Mütter, aber es ist für alle Frauen. Gott hat mir ein Herz für uns Frauen gegeben, und ich habe da so ein Gefühl, wirklich so ein festes Gefühl dafür, dass ich dir da weiterhelfen darf. Bitte komm auf meine E-Mail-Liste, dann werde ich dich die Betaversion testen lassen. Also ich schreibe demnächst, wenn es so weit ist, wenn das Kind geboren ist mehr oder weniger, schreibe ich euch allen, und diejenige, die das testen wollen, da wäre ich super-superdankbar. Es wird ein kleiner Preis sein, also es wird ein No-Brainer-Preis sein, hat eine Bekannte von mir gemeint.

Ich würde mich freuen. Komm auf meine Liste, lass dir helfen, dein Leben leichter zu machen. So, das war jetzt meine Lektion, meine Lebenslektion, wie aus Misserfolg eine meiner größten wichtigsten Lektionen geworden ist. Wenn man die Lektion einmal gelernt hat, dann kommt es einem so vor, als wäre es das Normalste der ganzen Welt, dass man das jetzt weiß.

Wie konnte ich nur nicht wissen, dass Schreiben mein Medium ist? Aber es hat ziemlich viel gebraucht. Ich glaube, es kann auch leichter gehen. Und das wünsche ich dir und das wünsche ich uns allen, dass wir auf unsere innere Stimme hören, dass wir feiner werden, sensibler werden für diese kleinen Zeichen, dass wir uns trauen, da hinterher zu gehen und dass wir es nicht auf dem harten Weg lernen müssen.

Ich werde jetzt diesen Waldspaziergang weiter genießen. Das ist jetzt mir auf dem Herzen gelegen und ich wollte es dir gern weitergeben. Ich wünsche dir alles Gute, komm auf meine E-Mail-Liste elskeschoenhals.de und bleib neugierig auf dein Leben. Mach's gut!

Bleib neugierig auf dein Leben!

Deine Elske


Tags

erfolg, erfuellung, lebensweg, spiritualität


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