Juni 3

Folge 032: Was dient dir nicht (mehr) in deinem Leben? [Podcast]

0  comments

Inhalt laden um die Folge zu hören:

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von anchor.fm zu laden.

Inhalt laden

Hey wunderbare Frau,

schau dich um in deinem Leben: Wo gibt es Bereiche oder Layouts die dir nicht mehr dienen?

Ich habe auf dem Herzen, dir dein Leben leichter zu machen und teile in dieser Podcast Folge, was mich zu dem Thema bewegt.

Ich wünsche dir viel Freude beim Entdecken und

bleib' neugierig auf dein Leben!

Deine Elske



Transkript

Hallo und herzlich willkommen bei „Einfach Erfüllt Leben“ - dein Podcast für Minimalismus, der weitergeht als nur ein leeres Zuhause: Dein Podcast für ein erfülltes Familienleben. Mein Name ist Elske und ich bin berufstätige Mutter von zwei kleinen Kindern. Ich bin schon einen langen Weg gegangen und ich möchte mit dir hier unbedingt meine Erfahrungen und meine Erkenntnisse teilen.
Meine Vision ist, dass Frauen in ihre volle Kraft und ihre volle Größe kommen und den Marschbefehl annehmen, den Gott ihnen gegeben hat für ihr Leben. Damit sie ein erfülltes Leben leben können, und zwar direkt aus der Quelle.


Hallo, wunderbare Frau! Ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich mich freue, dass wir uns wieder hören hier in diesem Podcast und dass du wieder eingeschaltet hast.

Es bewegt sich unheimlich viel in mir drin. Ich habe ganz viele Gedanken zu Themen. Und ich möchte mich jetzt einfach mal kurz melden mit dem, was mich aktuell sehr beschäftigt und worüber ich viel nachgedacht habe.

Und zwar geht es um das Thema: Welche Strukturen, welche Dinge, welche Sachen mir nicht mehr dienen in meinem Leben.

Ich möchte dich da einfach mitnehmen, um dich zu inspirieren. Weil wahrscheinlich kennst du das, dass einem irgendwann mal alles zu viel wird und es einfach wie so ein tägliches Hamsterrad einem vorkommt. Also von A nach B nach C rennen, die Kinder hier, die Kinder da, jetzt gerade in den Zeiten von Lockdown und Pandemie, was ja, was ein Glück, gerade sich ein bisschen am Ändern ist. Aber dieses, jeden Tag neu denken: Was ist denn heute dran? Wer muss heute wohin? Ist heute Schule? Ist heute Distanzunterricht? Wann kann wer abgeholt werden? Was koche ich? Weil ja die Kinder normalerweise vielleicht in der Betreuung essen und dann jetzt eben nicht. Dann wird einfach das alles, was extra ist, ist dann extrem kräftezehrend, gerade wenn du auch noch arbeitest, also so wie ich. Ich arbeite ja auch und fast Vollzeit. Und ich bin mit den Kindern und es gibt einfach ganz, ganz viele verschiedene Rollen und Hüte und überall ist es irgendwie ein bisschen komplizierter als sonst.

Das war jetzt, ich bin so durch eine Zeit gegangen und wahrscheinlich befinde ich mich immer noch darin, aber das merkt man ja immer erst im Nachhinein, wo ich gemerkt habe so: Boah! Mein Akku ist leer und ich brauche Ruhe. Also nicht nur Entspannung, sondern so richtig Ruhe mit Regeneration und einfach wieder auftanken. Ich habe es irgendwie gar nicht richtig geschafft, das zu machen.

Ich habe gemerkt, eigentlich kann ich nur aus der Ruhe arbeiten und aus der Ruhe die Dinge, die ich erfüllen muss, erfüllen. Weil sonst komme ich mir wirklich vor wie im Hamsterrad und ich renne nur noch meinem Leben hinterher.

Falls es dir so geht, dann möchte ich dir jetzt einfach mal mitgeben, dass du dir überlegst: Schaue mal um dich herum, wo gibt es Bereiche, die dir einfach nicht mehr dienen?

Zum Beispiel, ich habe eigentlich ein ganz gutes Beispiel. Das hat jetzt nichts mit der Ruhe, hat indirekt mit Ruhe zu tun. Als wir umgezogen sind, zum Beispiel, neben dem Wohnzimmer gibt es noch ein kleines Zimmer, das heißt vollmundig die Bibliothek, aber das ist eigentlich mein Arbeitszimmer. Und es gab eine Schiebetür zwischen Wohnzimmer und dieser Bibliothek. Das war einfach total schön, weil so konnte nämlich durch die komplette Ebene die Sonne scheinen. Also man hat es einfach total hell gehabt und es war schön, weil man konnte in verschiedenen Wegen durch die ganze Ebene laufen und die Kinder konnten in die Bibliothek kommen oder konnten einfach nur mal reingucken, sehen, aha, ich bin wohl in einer Videokonferenz, dann kommen sie nicht rein. Oder: Ah! Ich habe grad kein Headset auf, also können sie reinkommen. Irgendwie fand ich das schön, diesen Kontakt zu haben. Was aber total schwierig ist, ist natürlich, wenn die Kinder nachmittags da sind - also mein Mann ist auch nachmittags bei den Kindern an den Tagen, an denen ich lang arbeite - und dann haben die sich eigentlich gar nicht, sie mussten sich immer total zurückhalten, dass ich nicht gestört bin beim Arbeiten. Und irgendwie wollte ich lange nicht diesen Kontakt aufgeben oder diese Tür einfach aufgeben und dieses Lichte und Luftige. Wir haben aber gemerkt, es dient uns nicht. Schweren Herzens habe ich dann erlaubt, dass mein Mann vom Wohnzimmer aus die Schiebetür schließt. Und dann aber nach einem Tag haben wir beide gemerkt, wow, das ist so gut. Sofort habe ich von meiner Seite auch, also von der Bibliotheksseite, auch Schränke davorgestellt, also meine Regale davorgestellt. Jetzt sind das zwei getrennte Räume. Das ist einfach nur gut. Ich hatte ja schon mal so was Ähnliches erzählt mit dem Esstisch. Das werde ich noch mal verlinken diese Episode, als der Esstisch gehen musste. Was kein leichter Abschied war, weil da einfach viel Emotionen auch dranhingen. Das hat was mit Ruhe zu tun.

Guck, was dir Erleichterung verschafft in deinem Alltag. Wo gibt’s Bereiche oder Layouts in deinem Leben, die dir einfach nicht dienen oder nicht mehr dienen. Wenn du dir jetzt die verschiedenen Bereiche deines Lebens anguckst, die verschiedenen Hüte, die du aufhast, also als Mutter, als Ehefrau, als Arbeitnehmerin, was verschiedene Hüte du noch aufhast in deinem Leben. Also zum Beispiel in der Gemeinde, als Freundin und so weiter: Wo gibt es jetzt mal im übertragenen Sinne Dinge, die dir nicht mehr dienen, was kannst du anders machen?

Ich kann dir einfach raten: Setze dich hin, schreibe deine Bereiche auf und schreibe mal auf, wo es in deinen Augen nicht mehr funktioniert. Und auch ganz konkret: Wo gibt es auch im Haushalt oder im Haus oder in der Wohnung Dinge, also Bereiche, die nicht funktionieren, wo du dir immer im Weg rumsteht mit anderen? Oder wo ständig jemand genervt ist, weil man an dem anderen vorbeigreifen muss.

Also bei uns ist die Küche zum Beispiel so ein Ort. Diese Küche ist wunderbar, die haben wir so übernommen von den Vorbesitzern, und diese Frau ist eine wunderbare Köchin gewesen und sie hat in ihrer Küche gerödelt, also so stelle ich mir das vor, und hat herrliche Essen für die Familie geschaffen, aber alles alleine. Und wir machen das eben zu zweit, weil ich bin keine leidenschaftliche Köchin und mein Mann ist auch kein leidenschaftlicher Koch, aber wir kochen ganz gerne immer mal wieder. Nur dann stehen wir uns tierisch dabei im Weg. Und dieses Layout dient uns zum Beispiel nicht besonders, aber wir arrangieren uns, momentan noch. Irgendwann werden wir das auch ändern.

Also nochmal zurück: Wo gibt es Bereiche, die dir ganz konkret nicht dienen? Oder vielleicht sind ja auch deine Küchenschränke einfach viel zu voll und deshalb musst du immer erst zwei Reihen Töpfe ausräumen aus dem Schrank, um an diese eine Pfanne zu kommen, die du eigentlich ständig brauchst. Also guck mal, welche Dinge du auch loslassen kannst und welche Sachen einfach nur rumstehen und dich Zeit kosten, weil du es abstauben musst oder immer wieder aufräumst, weil wenn die Kinder irgendwas ausräumen, dann ist es gleich ein Riesenchaos und es kann nicht innerhalb von kürzester Zeit wieder beseitigt werden. Also ich habe mal einen Satz gehört und ich weiß nicht mehr, von wem der ist, und ich finde den wunderbar übersetzt. Ich übersetze ihn einfach direkt.

„Zeug oder Krempel sind einfach nur aufgeschobene Entscheidungen.“

Also wo in deinem Leben gibt es Bereiche, wo du Entscheidungen treffen musst? Und wenn du Entscheidungen über Dinge, Gegenstände treffen musst und du kannst dich vielleicht nicht lösen oder sowas, keine Ahnung, dann fang mit den leichten Sachen an.

Dazu möchte ich dich total einladen, auf meine Webseite zu gehen, elskeschoenhals.de, und dir die Checkliste runterzuladen mit „17 Dingen, die du heute noch ausmisten kannst, um dein Leben zu vereinfachen.“ Ich glaube, zu vereinfachen oder erleichtern oder vereinfachen? Wie auch immer. Ich lade dich herzlich dazu ein. Sie ist kostenlos, du kannst dich einfach für den Newsletter eintragen und dann schicke ich sie dir direkt zu. Da kannst du schon die ersten Schritte gehen.

Ich könnte noch ewig weiterreden, ich habe noch viel mehr in diesem Bereich gelernt und über Sachen nachgedacht und ausprobiert. Ich möchte dich aber jetzt einfach mal ermutigen für heute, dass du dir 10 Minuten Zeit nimmst, dich hinsetzt mit einem Stift und einem Zettel, zwischen Tür und Angel quasi, und dir überlegst: Was dient mir nicht mehr in meinem Leben in meinen Bereichen? Und ich hoffe, dass für dich da Klarheit rauskommt. Selbst, wenn nur eine einzige Sache rauskommt, die du heute noch änderst, dann hast du schon einen Riesengewinn. Dann bist du schon sowas von weiter und das stärkt deine Muskeln, deine Erkennmuskeln, deine Veränderungsmuskeln.

Ich möchte einfach dazu beitragen, dein Leben leichter zu machen. Und ich feuere dich jetzt hiermit offiziell an.

Also meine Liebe, mach’s ganz gut und bleib neugierig auf dein Leben!

Bleib neugierig auf dein Leben!

Deine Elske


Tags

ausmisten, beruf, familienleben, muttersein, vereinfachen


Das könnte dir auch gefallen:

Folge 035: Warum es wichtig ist einen Plan zu haben und gleichzeitig KEINEN Plan zu haben [Podcast]

Folge 034: So bekommst du das Gehalt, das du wirklich verdienst // mit Gehaltscoach Karin Schwaer [Podcast]

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked

{"email":"Email address invalid","url":"Website address invalid","required":"Required field missing"}

Lass uns Kontakt aufnehmen