März 3

Folge 021: Was ist, wenn es anders kommt als ich es mir wünsche? // Fastenzeit-Impuls

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Fastenzeit-Impulse // Tag 15 von 40 

Möchtest du die Fastenzeit auch endlich mal bewusst erleben? Willst mehr Zeit damit verbringen auf Gott zu hören? Hast du das Gefühl, dass das gerade total untergeht in deinem chaotischen Mama-Leben? In meinem Podcast teile ich (fast) täglich kurze und knackige Fastenzeit-Impulse. 

Ich wünsche dir viel Freude beim Entdecken und

bleib' neugierig auf dein Leben!

Deine Elske



Transkript

Hallo und herzlich willkommen bei „Einfach Erfüllt Leben“ - dein Podcast für Minimalismus, der weitergeht als nur ein leeres Zuhause: Dein Podcast für ein erfülltes Familienleben. Mein Name ist Elske und ich bin berufstätige Mutter von zwei kleinen Kindern. Ich bin schon einen langen Weg gegangen und ich möchte mit dir hier unbedingt meine Erfahrungen und meine Erkenntnisse teilen.

Hallo wunderbare Frau! Voll schön, dass du heute dabei bist bei einem neuen Fastenzeit-Impuls. Heute ist Tag 15 der Fastenzeit und ich teile mit dir hier unregelmäßig, aber fast täglich Impulse, die ich bekomme und weitergeben darf. Ich möchte dir damit helfen, die Fastenzeit im chaotischen Mamaleben irgendwie wenigstens in kleinen, knackigen Einheiten bewusst zu erleben und dir immer wieder Futter geben, um über etwas nachzudenken, einen neuen Aspekt oder eine neue Sache.

Heute dachte ich, rede ich über Selbstfürsorge, aber es kam dann irgendwie alles ganz anders. Das passt irgendwie auch zu dem Thema: Was ist denn, wenn es anders kommt, als ich es mir wünsche oder vorstelle?

Es gibt ja diesen einen Bibelvers: „Der Mensch denkt sich seinen Weg, der Herr aber lenkt seinen Schritt“. Das finde ich irgendwie ganz passend und darauf verlasse ich mich auch immer wieder, weil ich denke, okay, ich kann mir was ausdenken, aber ob das jetzt wirklich das ist, was Gott für mich möchte, das sei dahingestellt. Deshalb bin ich offen dafür, wo mein Weg hinführt.

Zum Beispiel, dass wir jetzt da wohnen, wo wir wohnen, das hätte ich mir niemals gedacht. Noch drei Monate, bevor wir umgezogen sind, ah nein, nicht drei Monate, aber überhaupt, bevor wir uns hier den Ort angeguckt haben, hätte ich niemals gedacht, dass wir hierherziehen werden. Jetzt wohne ich hier und ich bin total glücklich und es ist besser, als ich es mir jemals hätte vorstellen können. Was ist, wenn es anders kommt, als ich mir wünsche und es ist aber nicht schön? Das könnte ja auch passieren.

Da denke ich manchmal so, ich habe ja auch ganz viele Wünsche und Vorstellungen von mir selbst, also meine Fantasie selbst, Fantasie-Elske, zum Beispiel hat es nie schwer, weiß immer was sie tun muss, sagt immer genau das richtige, ist niemals zu viel oder zu wenig oder ungenügend für andere, schreit niemals ihre Kinder an, erledigt immer alles sofort, lässt nie was liegen, schiebt nie was auf die lange Bank und hat wunderschöne Zimmerpflanzen. Habe ich nicht, meine sind immer so kurz vorm Verdursten. Das Problem ist, dass sie einfach keine Erde haben, in die sie sich ausstrecken können.

Das ist auch eine super Weiterleitung für das Bild, was ich dazu habe. Ich bin ja auf einem Weingut aufgewachsen und habe auch Weinbau studiert, also ich kenne mich mit Reben gut aus, deshalb kommen diese Bilder immer wieder.

Weinreben sind einfach phänomenale Gewächse, die wurzeln teilweise, wenn sie müssen, strecken die ihre Wurzeln bis 11 Meter tief in die Erde. Also die strecken sich richtig aus nach Wasser, nach Nährstoffen. Die müssen halt dahin wachsen, wenn sie ein Nährstoffangebot haben an der Oberfläche. Zum Beispiel im konventionellen Weinbau wird Dünger einfach obendrauf gegeben, so synthetisch hergestellte Düngemittel, und der Weinberg wird ständig mit dem versorgt, was er braucht. Die Rebe muss sich nicht ausstrecken. Das ist komplett konträr zu dem Prinzip von ökologischem Weinbau, wo geguckt wird, der Boden muss gut sein, das Bodenleben wird gestärkt und die Rebe holt sich das, was sie braucht, aber muss sich eben danach ausstrecken.

Das ist der große Unterschied. Ich denke, das ist so mein Fantasie-Selbst, wenn ich ein Weinberg wäre, wäre ich in meiner Fantasie selbst ein Weinberg, der immer alles sofort bekommt, der quasi abhängig ist davon, dass ständig Zufuhr von außen kommt. Aber mein wirkliches Leben und das Leben, was Gott sich für uns wünscht, ist, dass wir uns ausstrecken nach Nährstoffen, nach Wasser, nach ihm, nach Führung, und dass wir aber dann so starke Wurzeln haben, dass wir auch eine Trockenheit gut überleben können. Dass wir so starke Wurzeln haben, dass wir jedem Sturm standhalten. Dass wir so starke Wurzeln haben, mit denen wir uns ernähren können von dem, was er uns in der Erde sozusagen bereitgestellt hat.

Was ist, wenn es mal nicht so läuft, wie wir uns das wünschen oder wie wir uns das denken, dann ist das genau dieser Prozess, dass wir uns ausstrecken, dass durch diese ein bisschen mühsamere Art von Leben und sich ernähren, dass wir stark werden, dass wir widerstandsfähig werden, dass wir Wurzeln schlagen, dass wir Wurzeln bekommen, dass wir Selbstvertrauen bekommen, dass wir einfach uns ernähren von dem, was Gott uns gibt.

Das ist das, was ich dir heute mitgeben möchte. Ich würde mich freuen, wenn du auf meiner Seite vorbeikommst. Ich habe hier in den Shownotes den Link reingegeben. Und werde ich auch in den Shownotes verlinken, nämlich eine Podcast-Folge veröffentlicht zu „7 Rettungsstrategien für fiese Durchhänger-Tage“. Wenn du mal so einen Tag hast, könnte ja sein, dass du die Folge jetzt genau hörst, weil du einfach so einen Durchhänger hast, dann schau dir das mal an und guck mal, ob da etwas für dich dabei ist.

Und ansonsten wünsche ich dir einen wunderschönen Tag und bleib neugierig auf dein Leben! Ciao!

Bleib neugierig auf dein Leben!

Deine Elske


Tags

leben, selbstfuersorge, selbstliebe, spiritualität


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