Dezember 17

Folge 004: Was du tun kannst, wenn die Weihnachtszeit unglaublich stressig ist

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Gehören die Adventszeit und das Weihnachtsfest zu den Zeiten, in denen du das Gefühl hast, dich als Mutter so richtig abzustrampeln? Alle wollen etwas und du willst auch, das es besonders schön wird?

Dann habe ich hier extrem wertvolle Tipps für dich, um diese Zeit DEUTLICH entspannter zu gestalten. 

Die wichtigeste Sache verrate ich dir vorab: Es geht nicht nur um ein paar Kniffe - es geht um die Haltung, die dich aufatmen lassen wird.

Viel Freude beim Entdecken und

bleib' neugierig auf dein Leben!

Deine Elske



Transkript

Hallo und herzlich willkommen bei „Einfach Erfüllt Leben“ - dein Podcast für Minimalismus, der weitergeht als nur ein leeres Zuhause: Dein Podcast für ein erfülltes Familienleben. Mein Name ist Elske und ich bin berufstätige Mutter von zwei kleinen Kindern. Ich bin schon einen langen Weg gegangen und ich möchte mit dir hier unbedingt meine Erfahrungen und meine Erkenntnisse teilen.
Meine Vision ist, dass Frauen in ihre volle Kraft und ihre volle Größe kommen und den Marschbefehl annehmen, den Gott ihnen gegeben hat für ihr Leben. Damit sie ein erfülltes Leben leben können, und zwar direkt aus der Quelle.


Hallo wunderbare Frau! Hier ist Elske und ich freue mich, dass ich wieder dabei sein darf, wenn du Auto fährst, wenn du am Wäsche zusammenlegen bist, wenn du am Spazieren bist. Und ich habe ein paar Worte zu sagen zum Thema Weihnachten.

Ich merke nämlich, dass es einfach so viele Frauen und Mütter gibt, die sich total abstrampeln um diese Weihnachtszeit, in dieser Adventszeit. Und es ist so, ich rede jetzt wirklich nicht von irgendwas, was ich nicht kenne. Weil gerade als meine Kinder noch sehr klein waren, inzwischen sind sie ja acht und fünf, aber gerade als sie noch ganz klein waren, hatte ich auch das Gefühl so: Boah! Weihnachten, es ist so stressig. Dieses große Finale, auf das das Jahr zusteuert, und auch diese Feiertage dann noch, das war einfach immer megakrass von der Zeit her, schon bevor ich Kinder hatte, muss man dazusagen.

Wenn du das auch kennst, dann habe ich hier ein paar Ideen für dich, wie du das entspannter gestalten kannst.

Also Weihnachten fällt ja zusammen mit dem Jahresende, und gerade diese Dopplung führt dazu, dass es einfach total dicht wird. Es ist auch noch die Zeit, also gerade auf der nördlichen Halbkugel, wo die Tage immer kürzer werden, es wird immer dunkler und man sehnt sich nach Austausch, man sehnt sich nach dem Wandel, der einfach ansteht, so atmosphärisch.

Also am 21. Dezember ist ja Wintersonnenwende, also das ist der kürzeste Tag und die längste Nacht. Ab dem Zeitpunkt werden die Tage wieder länger. Und das alles ist mega zusammengepackt. Ich habe auch in Australien schon Weihnachten erlebt. Okay, da war ich auch wirklich fern von Familie und allem Möglichen. Ich hatte halt neue Freunde, aber ich hatte nicht meine ganzen althergebrachten, sag ich mal, Beziehungen, die ich mitgenommen habe. Und da war Weihnachten wesentlich entspannter, weil es war warm und es war hell und es war mitten in den Sommerferien. Also alle haben sich schöne Feiertage oder schöne Ferien gewünscht, anstatt schöne Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Ich finde, auf der Nordhalbkugel und gerade bei uns, wo es echt so lange Dunkelzeiten gibt dann in dieser Phase, ist Weihnachten sehr dicht gepackt mit Bedürfnissen, Emotionen und so weiter.

Jetzt dieses Jahr ist es Weihnachten ein bisschen anders, weil jetzt ist eben die Situation mit der Pandemie. Und jetzt gerade sind wir ja auch noch im Lockdown Light, damit wir eben Weihnachten dann wieder zusammen feiern können. Ob das jetzt gut ist oder nicht, das sei jetzt mal dahingestellt, aber in den vorherigen Jahren war es ja auch immer so, dass man ganz, ganz viele Termine für Adventsfeiern, für Weihnachtskaffee, für irgendwelche Weihnachtsfeiern auf der Arbeit, vom Kindergarten, von der Schule, die Gemeinde feiert irgendwie Weihnacht, also Vorweihnachtszeit, Kindergottesdienst, die Kinder haben im Kindergottesdienst Weihnachtsfeiern.

Und das sind einfach unglaublich viele Termine für eine echt kurze Zeit. Also es fängt ja irgendwie erst am 1. Dezember an und geht bis 24. Dezember, das sind irgendwie gut drei Wochen, und da wird das alles irgendwie untergebracht und reingepackt. Dann kommt Weihnachten. Im Endeffekt ist Weihnachten nicht länger als ein Wochenende, also 24., das wäre dann sozusagen Freitagabend, 25. und 26., und dann geht’s wieder ganz normal weiter.

Ich habe das Gefühl, wir haben kein richtiges Gespür für die Länge von diesen Tagen, weil einfach so viel da reingepackt wird, also an einem Wochenende. Wem würde es in den Sinn kommen, an einem Wochenende am Freitagabend eine Party zu haben, am Samstag Oma und Opa auf der einen Seite zu besuchen und nachmittags noch zu irgendeinem Brunch, äh zu irgendeinem Kaffeetrinken zu gehen, am nächsten Tag dann noch die Tante und den Onkel zu besuchen und sich dann noch mal mit seinen Geschwistern zu treffen? Wer macht sowas an einem Wochenende? Und warum machen wir das an Weihnachten? Das ist doch verrückt.

Es geht einfach nur darum, alles unter einen Hut zu bekommen. In der Vorweihnachtszeit kommt dann noch dazu, man will mit den Kindern backen, man will schön dekorieren, alles schönmachen, einen Tannenbaum vielleicht schlagen und aufbauen, ein selbstgemachter Adventskranz, selbstgemachter Adventskalender. Du willst vielleicht Rituale schaffen für deine Kinder, die sie auch nicht vergessen. Irgendwie, mir fehlt dann dieses:

Worum geht’s eigentlich an Weihnachten?

Das ist doch die Geburtstagsparty von Jesus. Also lass mich das klar sagen, Weihnachten ist kein Familienfest, Weihnachten ist ein Fest für alle und ein Fest für jeden und ein Fest für dich. Es ist nicht dienlich und es hilft keinem, wenn man sich an Weihnachten aufreibt, nur um irgendwelchen Erwartungen gerecht zu werden.

Weihnachten muss man auch wirklich strikt trennen von diesem Jahresende, oder Weihnachten und die Weihnachtszeit muss man strikt trennen vom Jahresende, weil es ist dieses: Wow! Wenn wir uns jetzt in dieser Vorweihnachtszeit nicht sehen, dann sehen wir uns dieses Jahr nicht mehr. So what? Man kann sich auch im Januar treffen. Also der Januar ist kein schlechter Monat. Der Januar ist sogar ziemlich gut zum Treffen.

Nimm dir jetzt Zeit, jetzt ist noch ein bisschen Zeit, zu überlegen, was dir wirklich wichtig ist an Weihnachten. Worum geht’s dir? Was möchtest du und deine Familie in diesem kleinen bisschen Vorweihnachtszeit, was wir noch haben, an Weihnachten und dieser Übergang zum neuen Jahr, was möchtet ihr da erleben? Und dann plant ihr was und du überlegst dir, diese eine Sache ist mir für meine Familie wichtig. Und die planst du und danach kommen erst die Anfragen von allen anderen. Wenn du merkst, das ist dir zu viel, dann lagere es aus.

Oder falls es dieses Jahr zu spät ist dafür, weil manchmal sind ja auch Sachen einfach schon so fest im Kalender, dass man sagt, okay, das mache ich jetzt dieses Jahr und nächstes Jahr werde ich es anders machen. Und dann schreibe es dir in den Kalender für Mitte November: Diese Sache werde ich dieses Jahr anders machen. Dass du dich auch dran erinnerst. Weil ich kenne das, dann kriegt das alles so eine Dynamik und es ist auch schön und man will ja noch den sehen und nur, weil der und der zu früh angefragt hat, gibt’s dann keine Zeit mehr für den und den.

Also wirklich, priorisiere erst, was möchtest du, was möchtet ihr als Familie, und danach kommen die Anfragen. Es gehört auch dazu, Erwartungen zu enttäuschen. Ich weiß, es gibt bei mir auch immer Leute, die denken so: Ja klar, das ist doch jetzt normal, dass man das so und so macht. Nein, für mich ist es nicht normal. Ich entscheide mich jedes Jahr aufs Neue: Möchte ich das oder möchte ich das nicht? Und es gibt eben die Möglichkeit, auch Dinge auszulagern.

Das haben wir auch schon vor ein paar Jahren angefangen, dass wir halt, wenn es uns wichtig ist, sich mit bestimmten Leuten zu treffen oder bestimmte Sachen zu machen, dass das aus diesen zweieinhalb Tagen ausgelagert wird. Weil das ist einfach Wahnsinn, das schaffen auch die Kinder überhaupt nicht. Das ist ja eine Überforderung für die Kinder. Es gibt ja auch noch Geschenke. Nächstes Thema, okay. Nein, es gibt ja auch noch Geschenke, und wenn sich das alles knubbelt, dann wissen die ja auch gar nicht mehr, wo sie hingucken sollen.

Und wirklich, mach einen Unterschied zwischen deinem Wunsch und deinem Tun. Das ist für mich auch so ein wirklicher Game Changer gewesen. Diesen Wunsch zu formulieren: Ich wünsche mir, dass wir das und das machen, versus, und wir setzen es in die Tat um. Weil das ist kein Automatismus. Man kann sich etwas wünschen und es trotzdem nicht tun, weil es eben jetzt nicht dran ist oder nicht möglich ist.

Und der letzte Punkt, der mir noch wichtig wäre, ist dieses ganze Geschenkethema, wie ich gerade schon gesagt habe. Das ist ein eigenes Thema, aber ich werde es jetzt mal anreißen. Vereinfache die Geschenke. Entscheide dich dafür, deine Kinder nicht mit Geschenken zu überhäufen. Ein Geschenk reicht von euch als Eltern für ein Kind.

Es kann auch was Kleines sein. Es geht darum dein Kind wahrzunehmen mit seinen Wünschen und auch zu entscheiden, so wie ich in der letzten Folge gesagt habe, Wollen versus Brauchen. Was wollen die Kinder und was brauchen sie? Ich finde es wichtig, das habe ich auch in den letzten Jahren von meinem Mann gelernt, es ist wichtig den Kindern was zu schenken, womit sie auch spielen wollen und womit sie auch spielen können, aber es geht halt auch eine kleine Sache und auch eine kleine Sache wird deine Kinder begeistern.

Es gibt meistens ja eh noch genug andere Leute, die auch was schenken. Und um eine Überforderung da auch zu vermeiden für die Kinder, vereinfache das Geschenkethema. Das waren so meine Gedanken zu Weihnachten.

Weihnachten ist kein Familienfest!

Weihnachten ist ein Fest für jeden und es ist auch wichtig, an andere Leute zu denken und nicht nur zu gucken, wie man jetzt alles so gut wie möglich irgendwie in den Kalender packen kann. Mir macht man zum Beispiel auch eine große Freude damit, wenn man mir eine Spende schenkt sozusagen, also eine Spende an jemand anders, an ein wichtiges Projekt, an ein gemeinnütziges Projekt, und mir dann einfach nur ein Kärtchen dazu schenkt. Also ich denke, wir sind alle so reich gesegnet mit Dingen, die meisten von uns haben auch die finanziellen Mittel, sich die Wünsche, die man hat, selbst zu erfüllen. Und es geht darum, den anderen zu sehen in seinen Bedürfnissen und da in diesem Bereich zu handeln. 

Das Wichtigste an Weihnachten ist für mich, dass Jesus auf die Welt gekommen ist, zu uns gekommen ist, und dass wir das feiern können und dass es eine Riesenparty ist im Himmel und auf Erden, die nicht in einer Materialschlacht endet und in einem Riesenterminstress. Ich möchte irgendwie noch den Bogen schlagen. Also nach Weihnachten ist eigentlich der beste Zeitpunkt, um auszumisten. Weil es gibt neue Sachen, es gibt einfach schöne Dinge, die Einzug halten in dein Haus, und es gibt die Weihnachtssachen, die du durchgucken kannst, und wo du entscheiden kannst, okay, das war jetzt zum letzten Mal hier dieses Jahr und nächstes Jahr brauche ich das nicht mehr.

Oder ich hab‘s auch eigentlich schon wieder vergessen gehabt dieses Jahr beim Dekorieren, dass ich das überhaupt noch hatte. Und ich möchte dich ermutigen, dass du die Gelegenheit am Schopf greifst zwischen Weihnachten und Neujahr, wenn so ein bisschen das Jahr in so einer Haltephase ist oder die Zeit in so einer Haltephase ist, dass du dann die Gelegenheit nutzt und ausmistest.

Und wenn du wissen möchtest, wo du damit anfangen kannst, dann habe ich auf meiner Seite eine Checkliste mit „17 Dingen, die du heute noch ausmisten kannst für ein erfüllteres Leben“. Du findest den Link dazu in den Shownotes, die Shownotes stehen hier in der Beschreibung.

Ich wünsche dir eine wunderschöne Rest-Adventszeit, schöne Weihnachtstage und auch die Besinnung darauf, worauf es wirklich ankommt im Leben. Ich wünsche dir eine schöne Zeit mit deinem Kind oder Kindern, mit deinem Partner oder anderen Familienmitgliedern, oder einfach auch nur in deiner kleinen Familie zu Hause, was auch sehr entspannt sein kann. Da können wir auch diese Corona-Zeit jetzt nutzen, um da ein bisschen zu downgraden und vielleicht auch dabei zu bleiben im nächsten Jahr als Idee. Ansonsten freue ich mich von dir zu hören. Und:

Bleib neugierig auf dein Leben!

Deine Elske


Tags

familienleben, feste feiern, muttersein, veränderung, weihnachten


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