Dezember 10

Folge 003: Warum DU die beste Mutter für deine Kinder bist [Podcast]

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Hast du manchmal diese Momente, wo du dich fragst, ob du als Mutter überhaupt die Richtige für den Job bist?

Was wäre, wenn du sicher wüsstest, dass du die wundervollste Mutter auf der ganzen weiten Welt für deine Kinder bist?

In dieser Episode reden wir darüber, warum du - ja genau DU - die beste Mutter bist, die sich deine Kinder nur wünschen könnten.

Viel Freude beim Entdecken: Bleib' neugierig auf dein Leben!

Deine Elske



Transkript

Hallo und herzlich willkommen bei „Einfach Erfüllt Leben“ - dein Podcast für Minimalismus, der weitergeht als nur ein leeres Zuhause: Dein Podcast für ein erfülltes Familienleben. Mein Name ist Elske und ich bin berufstätige Mutter von zwei kleinen Kindern. Ich bin schon einen langen Weg gegangen und ich möchte mit dir hier unbedingt meine Erfahrungen und meine Erkenntnisse teilen.
Meine Vision ist, dass Frauen in ihre volle Kraft und ihre volle Größe kommen und den Marschbefehl annehmen, den Gott ihnen gegeben hat für ihr Leben. Damit sie ein erfülltes Leben leben können, und zwar direkt aus der Quelle.


Heute habe ich etwas mitgebracht, was mir irgendwie auf dem Herzen lag, und ich vertraue jetzt mal ganz auf das Prinzip von Kleist, dass die Gedanken sich beim Reden formen.

Es geht in diese Richtung: Bin ich eigentlich die Richtige für diesen Job? Bin ich eigentlich wirklich eine gute Mutter? Haben es meine Kinder mit mir gut getroffen und werde ich überhaupt meine Kinder erfolgreich und gut begleiten können?

Also vorgestern habe ich mich unterhalten mit jemandem, der mir nahesteht, der eine Doku gesehen hatte über Familien, denen es wirklich schlechtgeht, wo die Kinder auch tatsächlich aus den Familien geholt werden müssen, um das Wohl der Kinder zu beschützen. Es hat mich irgendwie noch mal total berührt, und er meinte, dass halt so ein bisschen der Tenor ist. Also im Fernsehen wird natürlich immer auch das Extrem gezeigt, muss man dazusagen. Aber ich meine, im Prinzip bin ich in einer relativ behüteten Welt hier unterwegs und ich fühle mich auch sehr privilegiert, dass das so ist. Ich weiß, dass es anders ist und ich finde, es gilt, die Augen offen zu halten.

Auf jeden Fall in der Doku war so ein bisschen der Tenor der Mütter: Ich liebe doch meine Kinder und deshalb ist alles, was ich für sie tue und alles, was sie erleben gut. Das reicht doch völlig. Für die Kinder hat es nicht gereicht, weil sie in einem absolut verwahrlosten Umfeld gelebt haben, weil sie einfach nicht liebevoll behandelt werden, weil sie einfach nur da waren und so mitgelaufen sind. Die Rechtfertigung, dass man seine Kinder liebt, zeigte sich in jeder Menge Spielsachen und so weiter, aber das Bedürfnis der Kinder wurde überhaupt nicht erfüllt.

Und dann habe ich mich natürlich auch gefragt: Wie ist das denn? Im Prinzip gehe ich auch davon aus, ich liebe meine Kinder und ich bin die beste Mutter für sie, die sie haben können, weil ich die Einzige bin, die sie haben. Da hinterfragt man sich auch noch mal: Reicht das denn?

Ich weiß, dass es dir auch so geht oder dass es vielen von euch so geht, dass ihr euch auch sagt: Kann ich es nicht hier noch besser machen und kann ich es da noch besser machen? Woran misst man denn, ob man eine gute Mutter ist oder nicht? Und darüber möchte ich heute mit dir sprechen. Die Gedanken, die ich mir dazu gemacht habe, sind vielseitig. Ich bin überzeugt davon, dass du die richtige bist für den Job, dass du die Frau bist, die Gott ausgewählt hat, um die Mutter für deine Kinder zu sein und ihnen genau das mitzugeben, was sie brauchen, was sie haben wollen.

Der Fakt, dass du dir überhaupt Gedanken darüber machst, zeigt einfach schon, dass du reflektiert unterwegs bist, dass du einfach das Beste für deine Kinder möchtest. Und dass du da bist für deine Kinder, wenn du dich alleine schon in sie hereinversetzt und guckst, was brauchen die denn jetzt oder dich gedanklich damit auseinandersetzt: Mann, dieses Kind, das macht einfach nicht, was ich sage. Was ist da los? Was braucht dieses Kind wirklich? Schon allein dieser Ansatz macht dich zu der tollen Mutter, die du sein musst für dein Kind, was dein Kind braucht.

Und Gott hat dich nicht für nichts ausgewählt für diesen Job. Also du bist die richtige für den Job. Du könntest dich fragen, oder in solchen Situationen frage ich mich offensichtlich, weil ich habe mir nämlich letztes Jahr um diese Zeit auch diese Frage gestellt, und dann habe ich mich gefragt: Warum ist mein Erfolg denn unvermeidbar? Also mein Erfolg als Mutter jetzt in diesem Fall oder als erfolgreiches Muttersein?

Warum ist denn mein Erfolg unvermeidbar? Ich bin darauf gekommen, dass ich eben dafür sorge, dass meine Kinder in einem aufgeräumten, gemütlichen Zuhause aufwachsen, dass ich sie mit den Sachen versorge, die sie brauchen, mehr als mit dem zu versorgen, was sie wollen. Also meine Kinder wollen viele Süßigkeiten essen, am liebsten den ganzen Tag mit dem iPad irgendwie spielen, sie wollen Geschichten hören bis zum Umfallen.

Und was brauchen sie wirklich? Sie brauchen gutes Essen, das ihren Körper ernährt, sie brauchen jemanden, eine Mutter und auch einen Vater, aber ich bin ja die Mutter, deshalb kann ich nur von meiner Perspektive sprechen. Sie brauchen eine Mutter, die für sie da ist, die nicht immer nur anwesend sein muss, darum geht es nicht, aber diese Herzenshaltung hat, diese Aufmerksamkeit ihnen entgegenbringt, um zu sehen: Mit wem habe ich es hier zu tun?

Was ist das für ein Menschenkind, dem ich hier begegne? Was sind die Bedürfnisse? Die wahren Bedürfnisse, also nicht nur das, was sie wollen, sondern das, was sie wirklich brauchen. Brauchen die jetzt meine ungeteilte Aufmerksamkeit? Einfach mal auf die Couch setzen und ein Buch vorlesen oder zwei Bücher vorlesen. Also nicht aus der Konserve, sondern wirklich einfach vorlesen. Brauchen die jetzt eine gemeinsame Aktion? Brauchen die jetzt, dass sie total in Ruhe gelassen werden und einfach nur frei spielen dürfen und das Wohnzimmer völlig chaotisch hinterlassen und ich nicht murre danach, dass es chaotisch ist, sondern einfach mit ihnen aufräume? Brauchen sie jetzt klare Grenzen und gesagt zu kriegen, nein, das geht nicht?

Also gestern Abend war zum Beispiel eine Situation mit meinem jüngeren Kind, der wollte einfach die Nudeln auswählen fürs Essen. Das ist normalerweise auch kein Problem, aber er hat ein unlösliches Problem daraus gemacht, weil er konnte sich nicht entscheiden. Es gibt ein paar klare Vorgaben fürs Nudeln auswählen, die sind auch banal, aber ich habe gemerkt, er braucht das jetzt einfach, dass er sich daran abarbeiten darf, und ohne, dass ich sauer werde. Ich habe mir die Zeit genommen, habe tief durchgeatmet. Alles andere war irgendwie auch schon erledigt. Ich war rechtzeitig dran mit Essenkochen. Das Wohnzimmer sah einigermaßen aufgeräumt aus, und Küche und Wohnzimmer sind hier so bei uns ineinander übergehend. Ich hatte irgendwie den Kopf frei. Er brauchte das, dass er sich daran abarbeiten konnte und dann selbst zu einer Lösung finden könnte, und ich habe ihn darin begleitet. Ich muss sagen, ich habe mir echt auf die Schulter geklopft dafür, dass ich so ruhig bleiben konnte und so ruhig geblieben bin und ihm wirklich da das gegeben habe, was er in dem Moment brauchte.

Also warum ist unser Erfolg unvermeidbar? Weil wir auf unsere Kinder eingehen, weil wir ihnen Raum geben. Und diesen Raum können wir ihnen auch geben, wenn unsere Gedanken nicht mit Tausenden von anderen Sachen einfach beschäftigt sind. Also der Raum ist da, wenn du nicht noch im Augenwinkel das Riesenchaos siehst im Wohnzimmer, die zwei Wäschekörbe, die da rumstehen, die bei mir inzwischen weggeräumt sind.

Also, wenn da nicht einfach dein Auge die ganze Zeit nur an Zeug hängenbleibt, was du noch erledigen müsstest. Also auf der Küchenfläche noch irgendwelche Zettel rumliegen und dann noch hier der Ranzen rumsteht und da die Brotdosen von den Kindern noch im Flur auf dem Bänkchen stehen und so weiter und so weiter.

Ich habe mir aufgeschrieben letztes Jahr, und das gilt auch noch für dieses Jahr: Weil ich aufräume und Raum für gute Entwicklungen schaffe. Wenn du die erste Folge gehört hast, nämlich, warum Minimalismus dein Leben verändern kann - ich verlinke auch diese Folge noch mal in den Shownotes - dann weißt du, wie viel plötzlich passiert ist bei mir im Leben oder in unserem Leben, in unserem Familienleben, als ich angefangen habe aufzuräumen und auszumisten. Genau das war diese Zeit, in der ich damit angefangen habe vor einem Jahr so richtig konsequent auszumisten, als ob wir umziehen würden.

Und dann ist echt viel passiert und ich bin immer noch total geflasht, dass ich jetzt hier auf dem Sofa sitze und ins Grüne schaue und es einfach so schön ist, die Sonne scheint hier rein, und ich fühle mich megagesegnet von Gott, also er hat uns das alles vorbereitet. Ich habe aber auch den Raum geschaffen für diese Entwicklungen, also ich bin da den ersten Schritt gegangen und ich habe mich um mich gekümmert, nämlich dass ich mich wohlfühle mit meinen Dingen und meinen Sachen. Ich habe Gott gebeten, mit mir auch Baustellen, innere Baustellen aufzuräumen und ihm auch die Führung überlassen. Also ich habe gesagt: Hier, du willst mich unterweisen und mit deinen Augen leiten, also bitte tue es jetzt. Jetzt ist der Zeitpunkt.

Ich möchte dich einfach total ermutigen: Wenn du dich manchmal fragst, ob du hier die richtige Frau für den Job bist, das Muttersein, und dich wunderst so, hey, boah, hier ist jetzt gerade total Hamsterrad angesagt und ich weiß gar nicht mehr, wo ich jetzt als nächstes weitermachen soll und wie ich weitermachen soll, dass du bei dem kleinsten Schritt anfängst, nämlich den Dingen, die du direkt beeinflussen kannst mit ein paar Handgriffen. Dann arbeitest du dich langsam durch, Lage für Lage. Und selbst, wenn dich das überwältigt und dir viel zu viel vorkommt, dann räum einfach nur deine Küchenanrichte frei.

Nimm alles, mach‘s in eine Kiste und stelle es irgendwo anders hin, dass du es nicht mehr siehst. Du kannst dich dabei auch fragen: Was wäre, wenn jetzt die Fenster alle aufstehen würden, ein Riesensturm durch deine Wohnung fegt, durch die Küche fegt, durchs Haus fegt, und alle Papierzettelchen in deiner Küche weg wären? Würdest du das als Erleichterung empfinden, oder wäre das schlimm? Wenn du es als Erleichterung empfinden würdest, überleg dir, ob du die nicht einfach alle wegschmeißt. Das wäre ein kleiner Schritt, wie du sofort anfangen kannst.

Das waren so meine Gedanken, die ich dazu habe. Also fang an mit dem kleinsten Schritt. Fang an aufzuräumen, fang an auszumisten! Also aufräumen alleine hilft einfach nicht, lass einfach Sachen los. Kleinigkeiten, die Sachen, die rumstehen, alles Mögliche. Und wenn du denkst, oh Mann, diesen Toaster, ich benutze den, den brauchen wir doch, man braucht doch einen Toaster, und du merkst, du benutzt den nicht und der steht auf deiner Küchenanrichte, dann pack ihn in eine Kiste und schiebe die Kiste unter ein Bett, schreib ein Datum drauf, wie auch immer, lass es mal verschwinden und lass deine Augen zur Ruhe kommen.

Und wenn dann dein Kind das nächste Mal kommt und was hat und du merkst, das hat mich jetzt einfach schon ein kleines bisschen erleichtert, dass es eine Minisache gibt, die weniger ist, um die ich mich weniger kümmern muss, wenn du dann schon entspannter bist, dann habe ich schon mein Ziel mit dieser Podcast-Folge erreicht. Ich möchte dich ermutigen: Gehe die kleinen Schritte, mach nicht die großen Aktionen, sondern fange mit den kleinen Schritten an.

Ich habe mal einen Spruch gehört, und den finde ich megaschön und den möchte ich dir hiermit weitergeben: Kleine Schritte führen zu großen Schritten, und große Schritte führen dazu, dass du irgendwann rennst - small steps lead to bigger steps and bigger steps lead to running.

Also das war meine Nachricht für heute. Ich möchte dich einfach, wie gesagt, ermutigen, den ersten Schritt zu machen und komm auf meine Webseite elskeschoenhals.de und lade dir meine Checkliste runter mit den „17 Dingen, die du heute noch ausmisten kannst für ein erfüllteres Leben“. Ich wünsch dir einfach, damit schließe ich ab.

Bleib neugierig auf dein Leben!

Deine Elske


Tags

aufräumen, familienleben, muttersein


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